Jugendkunstwerkstatt

Workshops


Es heißt ein Blick sage mehr als tausend Worte. Nicht weiter verwunderlich also, dass Augen in der Kunstgeschichte seit jeher eine große Rolle spielen. Denn eines ist sicher: Augen können Subtext und wir setzen diese Fähigkeit im Alltag mal gezielt und mal unbewusst ein. Um diese Vielschichtigkeit von Themen rund ums Auge einzufangen, arbeitet Ihr in diesem Workshop mit der Fließtechnik. Dabei werden verschiedene Farbschichten übereinander aufgetragen und „kontrolliert“ fließen gelassen. Anschließend werden Details ausgearbeitet. Erschafft auf diese Weise unverwechselbare Abbilder Eurer Identität oder der Botschaft, die Ihr mit dem Blick senden möchtet.

Künstlerische Begleitung

Max Ruebensal ist ein Berliner Künstler, der mit „Pouring“ seinen Werken eine mehrdimensionale Basis verschafft, um sie anschließend weiterzuverarbeiten. Max ist nicht nur Maler, sondern auch Bildhauer und Konzeptkünstler, daher vereint er in seinen Arbeiten oft verschiedene Techniken. Ästhetisch sind seine Werke geprägt von farbkräftigen Kontrasten, die seine gut durchdachte Rolle als Provokateur verbildlichen. Weitere Infos: maxruebensal.com


In diesem Zeichen-Workshop stehen Symbole und Wortschöpfungen aus osteuropäischen Ländern im Vordergrund. Hier taucht Ihr ein in die weite Welt von Informationen und Sprache und lernt diese visuell umzusetzen, um Eure Botschaften zwischen den Zeilen zu senden. Auf dem Weg dorthin lernt Ihr Vieles über verschiedene Zeichengenres und -techniken, habt viel Raum zum Ausprobieren und die Möglichkeit Euch vom einem Profi-Karikaturisten Tipps einzuholen. Nach Schnellzeichnungen zum Warmwerden und einer einführenden Diskussion am Freitag, startet Ihr am den zweiten Tag mit einem Zeichenbattle und thematisiert anschließend den journalistischen und politischen Aspekt von Zeichnungen in Euren Arbeiten. Am Sonntag habt Ihr zusätzlich die Möglichkeit Kostas Koufogiorgos bei seiner Arbeit für die Montagszeitung über die Schulter zu schauen.

Künstlerische Begleitung

Mit Kostas Koufogiorgos konnten wir einen Künstler aus Stuttgart gewinnen, der sich auf der Schnittstelle zwischen Kunst und Journalismus bewegt. Für sein Schaffen muss er nicht nur in Zeichengenres, sondern auch in Politik und Tagesgeschehen versiert sein, um seine Botschaften der Öffentlichkeit verständlich zu machen. Kostas hat sein Talent während seines Studiums der Wirtschaftswissenschaft weiterentwickelt, indem er für verschiedene Zeitungen und Magazine arbeitete. Heute findet Ihr seine Karikaturen in verschiedenen Tages-, Wochen- und Online-Zeitungen. Aber sehr selbst: www.koufogiorgos.de


Künstlerische Begleitung

Captain Borderline ist ein 1999 gegründetes Streetart Trio, bestehend aus den Künstlern Shanti, Signl und Dabtar.Die Haupttätigkeit liegt auf der Malerei von sozialkritischen und politischen Murals (Wandgemälde) weltweit, aber auch Streetart Kampagnen, Siebdrucke, Animationen, Filme und Installationen gehören zu ihren künstlerischen Werkzeugen. Mehr Informationen: wwww.captainborderline.org


Durch choreografierte Bewegungen lassen sich ganze Bücher erzählen. Ganz gleich, ob es sich dabei um eine ganze Geschichte oder um eine kurze Emotion handelt. In diesem Workshop wird der Körper selbst zum Werkzeug, den Ihr durch verschiedene Techniken erlernt einzusetzen. Anschließend könnt Ihr Eure Bewegungsideen umsetzen und Eure Botschaft zwischen den Zeilen gestalten, indem Ihr ihr einen choreografischen Ausdruck verleiht. Ganz gleich, ob einzeln oder als Gruppe - wir sind gespannt auf Euren Subtext durch Bewegung!

Künstlerische Begleitung

Mit dem Mainzer Tänzer und Choreographen Marco Jodes haben wir einen Künsler eingeladen, der eine ungewöhnliche Art der Tanzvermittlung mitbringt. Diese ist nicht zuletzt seinem vielschichtigen Hintergrund aus Psychologie- und Bühnentanzstudium (Uni Bielefeld, FU Berlin, B.A. CodArts Rotterdam) zu verdanken. Auch seine Liebe zum Phänomen Bewegung und seine Neugier darüber, was Menschen bewegt, fließen in seine Arbeit ein. Weiteres im Netz unter: digitalebuehne.marcojodes.de


Bezugnehmend auf das diesjährige Thema wird ausgehend von einer Landkarte die Geographie Osteuropas in den Fokus genommen: flächendeckende Waldgebiete, weite Steppen, Gebirgsmassive, zerklüfteten Küstenlinien, Halbwüsten oder Dünenlandschaft. Wie wirken sich natürliche Grenzen oder Offenheit auf Strömungen und Austausch in Natur und Kultur aus? In der Natur ist es z.B. das Meer mit Wind und Gezeiten, welches Sand und Treibholz weiterträgt und anspült. Dies Treibholz birgt geheime Geschichte, die ihren Anfang im Samen eines unbekannten Baumes nimmt, als Teil von etwas Menschen gemachten weitergeht und mit einer womöglich Jahre dauernden und die halbe Welt führende Reise über die Meere endet, bis es Euch gebleicht, ausgewaschen zerschlagen und ramponiert, vor die Füsse gespült wird. Diese unausgesprochene Erzählung - Subtext - kann von Euch aufgegriffen und weitererzählt werden. Wonach suchst du dein Fundstück aus, was erkennst du darin, wirst du es bearbeiten, zusammensetzen, wie und wo platzieren?

Eingeladen sind alle, die sich gerne in der Natur aufhalten, über sie lernen und sich austauschen, von ihr inspirieren zu lassen und mit natürlichen - armen - Materialien arbeiten möchten.

Künstlerische Begleitung

Bei Veronika Moos gehört das Bereisen unterschiedlicher Länder zum Schaffensprozess, arbeitet sie doch stets mit und über Landschaften. Sie arbeitet in ihrem Mühlen Atelier oder in Köln, hält Lehraufträge an Hochschulen und hat viele Auszeichnungen und Preise für Ihre Werke erhalten. Einen Vorgeschmack erhaltet Ihr unter: www.veronika-moos.de